Willkommen auf der Vollgeld-Website

Neu erschienen: Monetäre Souveränität

Was ist Vollgeld?

Vollgeld ist unbeschränkt gültiges und bestandsicheres Geld - im Unterschied zum Giralgeld der Banken, den Guthaben auf Girokonten.
Banken erzeugen immer dann Giralgeld, wenn sie Kredit und Überziehungskredit ausstellen, ebenso wenn sie Wertpapiere oder Immobilien kaufen. Das bezahlen sie mit selbst ausgestellten Giroguthaben, die im Euroraum nur zu etwa 2,5 Prozent durch Bargeld und Zentralbankreserven gedeckt sind ...  
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Digitales Zentralbankgeld.
Erhaltung oder Überwindung des Giralgeldregimes? Designprinzipien die den Unterschied machen

Geldreformer wie auch Zentralbanker diskutieren inzwischen die Möglichkeit, Vollgeld in Form von digitalem Zentralbank für den allgemeinen Gebrauch in Koexistenz mit dem weiterbestehenden Giralgeld der Banken einzuführen (E-Geld, Digital Currency). Dieses Papier erörtert die damit verbundenen Vorteile, Probleme, Scheinprobleme und vor allem die Designprinzipien, von denen abhängt, ob das nur der Beibehaltung des bestehenden Giralgeldregimes dient oder eine echte Vollgeld-Perspektive eröffnet.
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Vollgeld in der Kritik

Je mehr Vollgeld Beachtung findet, desto öfter äußern sich Vertreter unterschiedlicher Denkrichtungen dazu. Vollgeld stößt auf offenes Interesse, aber auch ablehnende Kritik. Hier ein Text, der auf typische Kritiken eingeht und die Gelegenheit nutzt, um zu erläutern, worum es bei einer Vollgeldreform überhaupt geht. 
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Wie rechtmäßig ist Giralgeld? und wie berechtigt Schuldenstreik?

Es gibt das Münzmonopol der Regierung, das Banknotenmonopol der Zentralbank, aber keine gesetzliche Grundlage für das Giralgeldmonopol der Banken. Ist Giralgeld überhaupt rechtmäßig?
Mit dieser Frage im Sinn machen sich verschiedentlich Stimmen für einen sog. Schuldenstreik stark. Giralgeld sei rechtlich gesehen 'nichts', also schulde man den Banken auch 'nichts', weder Zins noch Tilgung noch sonst etwas. Was ist davon zu halten?  Weiterlesen >      als PDF >  

Vollgeld und 100% Reserve (Chicago Plan)

Infolge des gestiegenen Interesses an Fragen des Geldsystems lag es nahe, sich wieder an frühere Geldreform-Ansätze zu erinnern. Die größte Beachtung findet dabei der Ansatz einer 100%-Reserve (der sog. Chicago Plan) aus den 1930er Jahren. 100%-Reserve und Vollgeld werden nun häufig miteinander verwechselt. Sind sie einander wirklich zum Verwechseln ähnlich? Oder handelt es sich nicht doch um zwei grundverschiedene Systeme?
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Modern Money Theorie

Auf den ersten Blick scheinen die amerikanische MMT und die auf dieser Website vertretene monetäre Systemanalyse und Vollgeldtheorie Verwandte zu sein. Wie man sich doch täuschen kann! Schnell stellt sich heraus, dass die MMT, entgegen ihrem Anspruch, chartalistische Währungstheorie zu sein, viel eher Bankinglehren unterstützt. Was wirtschaftliche Ungleichgewichte, öffentliche Defizite und Schulden angeht, stellt die MMT eine Reihe Tatsachen-verdrehender Postulate auf, die falsche Verheißungen machen.
•   Vollgeldtheorie und Modern Money Theorie – eng verwandt? >  (kürzer) 
Modern Money Theorie - die falsche Verheißung > (länger) 

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Das heutige Geldsystem - Funktionsweise, Disfunktionen und Ausblick

Dieser Artikel erklärt die wichtigsten Komponenten des Geld- und Bankensystems bezüglich der Fragen, wie Geld geschaffen wird, wie es im Zahlungssystem zirkuliert, wie es zeitweilig stillgelegt und reaktiviert, und schließlich gelöscht wird. Ohne das zu wissen, kann man nicht verstehen, warum in Sachen Geld und Finanzen vieles nicht so funktioniert wie es sollte.
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Geldpolitische Unschärfen 
Warum Zentralbanken schlechter abschneiden als sie könnten, und warum Vollgeld für Wirksamkeit der Geldpolitik sorgen würde

Die Zentralbanken werden heute als überaus mächtige Institutionen gesehen. Tatsächlich aber sind heute die Banken die bestimmende monetäre Macht. Der Text befasst sich mit der Frage, was die Geldpolitik der Zentralbanken vermag und was nicht.
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Negativzins - das Wundermittel das keins ist

Die Geldpolitik ist mit ihrem herkömmlichen Latein am Ende. Viele Zentralbanker und Ökonomen wollen das nicht wahrhaben. Sie suchen den Ausweg darin, die Nullzinsgrenze künstlich nach unten zu durchbrechen: durch Negativzinsen - eine technokratische Torheit, die an den Realitäten vorbeigeht und Schaden aber keinen Nutzen stiftet.
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Vollgeld-Bilanzierung mit einem Währungsregister

Wie soll Vollgeld bei Zentralbank und Banken verbucht und bilanziert werden? Bisher gibt es dafür den Verbindlichkeits-Ansatz und den Münzgeld- bzw Eigenkapitalansatz. Hier wird letzterer konsequent weitergeführt mittels eines Währungsregisters getrennt von der Geschäftsbilanz der Zentralbank.  
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Der Euro - sein Woher und Wohin

Der Euro hätte Katalysator für eine 'immer engere Union' werden sollen. Stattdessen wurde der Euro von schlechten alten Gewohnheiten gekapert und hat die südlichen und nördlichen Euroländer gegeneinander aufgebracht. Die Währungsunion steht heute am Scheideweg zwischen einer Schulden- und Haftungsunion im Niedergang, oder einem Neustart des Euro, der die Nichtbeistandsregel (No Bailout) wieder in ihr Recht setzt, die nationale Verantwortung für nationale Schulden wieder durchsetzt, und das Eurosystem selbst in wichtigen Punkten reformiert (TARGET-Salden, Stimmrechte).
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Currency versus Banking. Bezugsrahmen von bleibender Bedeutung

Currency- und Banking-Theorien sind gegensätzliche Auffassungen darüber, wie ein modernes Geld- und Bankensystem funktioniert und wie es ausgestaltet sein sollte. Der Ausdruck Neue Currency Theorie (NCT) nimmt auf die Currency School von Anfang des 19. Jahrhunderts Bezug. Ihr Gegenspieler war die Banking School. Die Kontroverse scheint weitgehend vergessen, obwohl sie heute mehr denn je von großer politischer Bedeutung ist. Die meisten der heutigen Geldreform-Initiativen sind faktisch neue Currency-Lehren.
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Hier > eine zusammenfassende Synopse zum Thema.

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Der Circuitismus. Seine Geldtheorie und sein Modell des Geldkreislaufs

Der Circuitismus ist eine seit den 1950ern sich entwickelnde Französisch-Italienische Geldtheorie. Man könnte sie als eine Spielart der Neoklassik bzw des Neomarxismus und des Postkeynesianismus ansehen, aber tatsächlich steht der Circuitismus für sich selbst und stellt heute eine der fortgeschrittensten Geldtheorien dar. Anders als der Postkeynesianismus betont der Circuitismus die Privilegien und die Macht der Banken. Was aber sein Modell des Geldkreislaufs angeht, von dem die Theorie ihren Namen herleitet, sieht der Circuitismus ziemlich altindustriell aus. Das ließe sich freilich ändern.  Weiterlesen > 

Neueste Darlegung der kritischen Geldsystemanalyse und Entwicklungen, welche die konventionelle Geldpolitik weitgehend wirkungslos gemacht haben und die Zentralbanken in Zugzwang bringen.

Mehr Eigenkapital der Banken führt nicht weit. Immer mehr bürokratische Regulierung ist kontraproduktiv. Mehr denn je stellt sich die Frage nach der staatlichen Geldhoheit und ob die Zentralbanken sie nicht längst verloren haben. Die Antwort bleibt Vollgeld.
Neben der gestrafften Darlegung des Vollgeldkonzepts erörtert das Buch auch das Für und Wider der aktuellen Bestrebungen, digitales Zentralbankgeld im Publikumsverkehr in Koexistenz mit dem Giralgeld der Banken einzuführen (‘Vollgeld light’).
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Mackenzie King 1945. Photo: National Archives of Canada

Mackenzie King 1945. Photo: National Archives of Canada

"Sobald eine Nation die Kontrolle über ihre Währung und ihr Geld verliert, spielt es keine Rolle mehr, wer ihre Gesetze macht. ... Solange eine staatliche Kontrolle über Währung und Geld nicht wieder hergestellt ist, und die Regierung ihre Geldhoheit nicht als höchstrangige Pflicht versteht, bleibt alles Gerede über Souveränität und Demokratie müßig."  Mackenzie King, Kanadischer Premierminister 1935-1948.

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